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Luftrettung durch Christoph 41 auch für Sternenfels von Bedeutung

Luftrettung durch Christoph 41 auch für Sternenfels von Bedeutung – Rettungshubschrauber soll verlegt werden - Petition gestartet!

Insgesamt 29 Einsätze eines Rettungshubschraubers gab es in Sternenfels seit dem Jahr 2017. Dies ergab eine kleine Anfrage eines Landtagsabgeordneten des Enzkreises, die dieser im Zuge der Diskussionen um eine Verlegung des Rettungshubschraubers Christoph 41 von seinem jetzigen Standort in Leonberg in den Raum Tübingen/Reutlingen an die Landesregierung gerichtet hatte.

Im gesamten Rettungsdienstbereich Pforzheim/Enzkreis gab es wiederum 1.778 Luftrettungseinsätze. Dem stehen 32.198 bodengebundene Einsätze eines Notarztes gegenüber, wobei Beteiligungen beider Rettungsmittel an einem Einsatzort möglich sind. Christoph 41 fliegt dabei fast dreiviertel aller Notfalleinsätze in der Region. Zwölf Luftrettungseinsätze und somit etwa ein Einsatz pro Monat entfielen dabei im Jahr 2020 auf Sternenfels. Seit 2017 ist eine Zunahme von fünf Luftrettungseinsätzen hin zu den genannten zwölf Einsätzen im Jahr 2020 erkennbar.

Aus den Zahlen geht besonders deutlich die große Bedeutung von Christoph 41 für die Luftrettung im Raum Pforzheim/Enzkreis, aber auch für Sternenfels hervor. Eine Verlegung in den Raum Tübingen wäre entsprechend insbesondere für den Enzkreis ein großer Verlust, wird das Ergebnis der Anfrage an die Landesregierung (Drucksache 17/263, abrufbar unter https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP17/Drucksachen/0000/17_0263_D.pdf) zusammengefasst.

Es gebe berechtigte Zweifel, dass die Rückverlegung von Christoph 43 nach Karlsruhe und die Ausweitung der Vorhaltung von Christoph 51 in Pattonville bei Stuttgart eine Verlegung von Christoph 41 alleine auffangen könnten, denn faktisch falle damit einer von bisher drei Rettungshubschraubern im nahen Umkreis heraus, so der Landtagsabgeordnete. Gerade, wenn ein Helikopter in der Luft oder am Boden in Bereitschaft sei, könne dieser schnell hinzugezogen werden. Diese Möglichkeit schwinde, wenn es nur noch zwei Rettungshubschrauber in der Region gebe. Deshalb gelte auch für Heimsheim: Drei Rettungshubschrauber seien besser als zwei. Es ist klar, dass die Luftrettung eine landesweite Versorgung garantieren müsse, die vom zuständigen Innenministerium vorgebrachten Argumente für die Verlegung von Christoph 41 überzeugen jedoch nicht. Insbesondere, da die Einbeziehung von Rettungshelikoptern zur adäquaten Versorgung von Verunfallten oder schwer Erkrankten in unserer Region eine immer höhere Bedeutung erhalte. Sie sind auch gegen eine Verlegung von "Christoph 41"? Dann helfen Sie mit, dies zu verhindern: Auf der Plattform "Openpetition" wurde eine an die Landesregierung gerichtete Petition gestartet. Folgen Sie dazu einfach diesem Link.

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75447 Sternenfels

Tel. 07045 970-4000
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